Tag 163,
Kuranda
Aus der Reise Laos, Vietnam, China, Australien, Neuseeland, Französisch Polynesien 2025/26
Eintrag 98 von 99
Am nördlichen Rand von Cairns befindet sich im tropischen Regenwald der Ort Kuranda. Um in den circa 380 Meter hoch gelegenen Ort zu kommen, kann man entweder direkt mit dem Auto fahren, oder von Cairns mit der Kuranda Scenic Railway von 1891 fahren. Für die 37 Kilometer lange Strecke benötigt der Zug circa 105 Minuten. Alternativ kann man auch von Smithfield aus die Skyrail Rainforest Cableway (öffnet in neuem Tab) nehmen, die seit 1995 in Betrieb ist. Nach 1,5 Stunden Fahrt über den Regenwald erreicht man hiermit ebenfalls Kuranda. Es gibt zwei Zischenstationen, an denen man ausstiegen und einen kurzen Spaziergang durch den Regenwald machen kann. Ich entscheide mich für die Seilbahn. Man kann allerdings auch Kombitickets kaufen. Direkt nach dem Start fahren wir über eine frisch gemähte Wiese, auf der gerade einige Kängurus frühstücken.
Eine Zwischenstation ist an den Barron Falls. Danach überquert die Seilbahn noch den Barron River bevor man in Kuranda ankommt. Auf der anderen Seite sieht man den Zug, der ebenfalls an dem Wasserfall einen Stopp macht.
Der Ort ist sehr touristisch, aber heute Vormittag ist kaum jemand hier unterwegs, selbst die Buden auf dem Kuranda Rainforest Market sind geschlossen. Wie ich im Nachhinein herausgefunden habe, sind montags und dienstags Ruhetage.
Ich verlasse Kuranda circa um 11:30 Uhr und genieße es noch einmal über den Baumkronen des Regenwaldes dahinzugleiten. Das ist eine ungewöhnliche Perspektive.
Offensichtlich scheint Alkohol hier ein Problem zu sein. So ein Schild sehe ich zum ersten Mal.
All die schönen Strände sind nahezu menschenleer, da Baden im Meer ja keine Option ist. Am Trinity Beach ist zumindest eine Fläche, nicht viel größer als ein Swimmingpool, durch ein Hainetz gesichert.
Kurz vor 18 Uhr schaue ich mir noch die Cattana Wetlands an. Selbst hier in unmittelbarer Nähe des Wohngebietes sind aktuelle Warnschilder wegen gesichteter Krokodile zu finden. Das gehört scheinbar zum Alltag.